24h MTB-Rennen in Duisburg

August 2018

Hallo Freunde!

Da die DH´ler noch ein klein wenig Pause haben, gibt es gerade nicht so viele Berichte aus dieser Richtung, aber die Nicolai-BikeBauer sind natürlich auch in anderen Disziplinen unterwegs. Unter anderem eben auch im Bereich CrossCountry und da ist unser Michael Swaton in letzter Zeit nicht nur sehr aktiv dabei, sondern immer auch mit guten Podiumschancen am Start. So auch beim diesjährigen 24h-MTB Rennen in Duisburg. Aber lest selbst, wie Michael das Rennen für sich erlebt hat:

Im Winter wurde ich von einem Trainingskollegen gefragt ob ich nicht Lust auf einen schnellen 2er Run mit Podiumschancen beim 24h-Rennen in Duisburg hätte. Aus der Idee wurde schnell Ernst und so versammelte man sich am ersten August-Wochenende bei gefühlten 40°C im Landschaftspark Duisburg. Am Samstag fiel um 12 Uhr der Startschuss und die Fahrer wurden auf die staubtrockene Piste geschickt.

Dieses Wochenende stand wohl leider unter einem Fluch und so ging schon unser erster Wechsel durch eine schlechte Absprache schief und Max (mein Trainingskollege vom Team Vennbike, der mich zu diesem Start überredet hatte) musste drei anstatt nur zwei Runden fahren.

Ich revanchierte mich jedoch für das Missgeschick und fuhr als Ausgleich auch drei Runden. So war der erste Platz allerdings erstmal futsch und wir beiden bauten im Nachmittag erstmal einen Vorsprung auf den dritten Platz auf. Auch die nächsten Wechsel funktionierten nicht so recht und so fuhr immer mal wieder einer eine Runde mehr als abgesprochen. Auch bei einem technisch nicht anspruchsvollen Kurs zeigte sich einmal mehr die Stärke der Nicolai Geolution gepaart mit den neuen Reifenprofilen der Continental Pneus, die auch im losen Schotter immer genug Grip bereit hielten.

In der Nacht fanden wir beide dann unsere Beine wieder und so konnte der Vorsprung auf den ersten Platz verringert werden, bis er dann zur Mitte der Nacht schließlich ganz aufgeholt war. Der Fluch schien also gebrochen.

So ging es dann vier Runden auf gleicher Höhe weiter, wobei hier die Führungsarbeit eher auf unserer Seite lag. Im letzten Anstieg der vierten gemeinsamen Runde wurde dann vom anderen Team eine Attacke gefahren, die allerdings in einem Wadenkrampf bei Attackierenden endete und so war die Führung unseres Teams schlussendlich besiegelt.

Bis zum Morgen wurde dann erst eine Runde Vorsprung eingefahren, die bis zum Rennende auf insgesamt drei Runden ausgebaut werden konnte.

Alles in allem war es ein super Event mit geiler Stimmung. Das Wetter war zwar extrem warm, davon ließ sich aber niemand so recht abschrecken.

Am Streckenrand fanden auf diversen Bühnen immer wieder Konzerte statt und die ganze Nacht waren viele Leute am Streckenrand, die die  Starter anfeuerten und immer wieder motivierten.

Lieben Gruß,

euer Michael

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